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Bessere Work-Life-Balance für den Facharzt der inneren Medizin – Teilzeit Anstellung, Arbeiten als Honorararzt oder Vertretungsarzt in einer Arbeitnehmerüberlassung?

Die Innere Medizin ist eine der umfangreichsten und vielseitigsten medizinischen Fachgebiete mit einem breiten Spektrum an Patienten jeden Alters. Entsprechend groß sind auch die Arbeitsfelder und Einsatzbereiche der Fachärzte für Innere Medizin, der sogenannten Internisten. Aufgrund dieser Vielgestaltigkeit und nicht zuletzt auch wegen der Bevölkerungsentwicklung mit einer Zunahme an internistischen Krankheitsbildern, nimmt die Innere Medizin den zentralen Platz bei der Patientenversorgung ein. Sowohl aus der hausärztlichen, ambulanten als auch klinischen Versorgung sind Fachärztinnen und Fachärzte für Innere Medizin nicht mehr wegzudenken. Die Berufsaussichten für Internisten sind in beiden Bereichen hervorragend. Mit Anzahl der Patienten steigt aber auch die Belastung im Job. Für viele Ärzte der inneren Medizin ist deshalb eine ausgewogene Work-Life-Balance häufig noch wichtiger als eine Karriere z. B. als Oberarzt oder der Verdienst. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Arbeitsmodelle für Internisten sich hervorragend mit Familie und Freizeit vereinbaren lassen.  

Das Berufsbild des Facharztes FA für Innere Medizin  

Fachärzte FA für Innere Medizin sind Experten für die Erkennung, Behandlung, aber auch Vorbeugung von Erkrankungen und Gesundheitsstörungen, die alle inneren Organe betreffen. Die Behandlung von Mehrfacherkrankungen, komplexe Diagnosestellungen, Prävention und Therapie chronischer und akuter Erkrankungen sowie die palliative Betreuung fallen in das Aufgabenfeld des Internisten. Somit ist der Internist ein Allround-Mediziner und auch Koordinator der Therapien für Patienten mit Mehrfacherkrankungen. Ein Facharzt für Innere Medizin ist für die Behandlung folgender Organe der erste Ansprechpartner:  

  • Herz und Kreislauf: Alle Arten von Erkrankungen, die das Herz-Kreislauf-System betreffen wie Herzschwäche und Herzinfarkt
  • Nieren und ableitende Harnwege: Behandlung von Nieren- und Harnwegserkrankungen wie Nierensteine, Tumore sowie akutes und chronisches Nierenversagen
  • Atmungsorgane: Behandlung von Atemwegs- und Lungenerkrankungen wie Lungenentzündung, COPD und Bronchitis
  • Verdauungsorgane: Magen-Darm-Erkrankungen wie Gastritis, Reizdarm und chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • Blut- und blutbildende Organe: Behandlung von Leukämie und Blutbildungsstörungen
  • Stoffwechsel und Hormone: Behandlung von Hormonstörungen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenüber- und -unterfunktion, Osteoporose und Gicht
  • Gefäßsystem: Behandlung von Gefäßkrankheiten wie Krampfadern und periphere arterielle Verschlusskrankheit sowie alle anderen Erkrankungen, die im Zusammenhang mit Arterien, Venen und Lymphgefäßen stehen
  • Knochengerüst und Bindegewebe: Erkrankungen des Bindegewebes und Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Fibrose und Sklerose  

Ausbildung zum Facharzt FA für Innere Medizin – Generalist oder Spezialist  

Nach dem Medizinstudium absolviert ein Arzt im Rahmen seiner Tätigkeit als Assistenzarzt die zusätzliche Facharztausbildung. Die Weiterbildung dauert mindestens 5 Jahre und endet mit der Facharztprüfung. Erst nach erfolgreich abgeschlossener Facharztprüfung darf sich ein Mediziner Facharzt für Innere Medizin nennen.

Ablauf der Facharztausbildung:  

  • Basisweiterbildung (36 Monate) Allgemeine Themenbereiche wie Erkennung von Krankheiten, spezielle Therapien, Tumor- und Diabetikerbehandlung, allgemeine Gesundheitsberatung
  • Stationäre Weiterbildung allgemeine innere Medizin (24 Monate) Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der inneren Organe  

oder alternativ : 

  • Stationäre Weiterbildung in einem Teilgebiet der inneren Medizin (36 Monate) Kardiologie: Herz und Kreislauf Nephrologie: Nieren Pneumologie: Atmungsorgane Gastroenterologie und Hepatologie: Verdauungsorgane Hämatologie und Onkologie: Blut und blutbildende Organe sowie Krebserkrankungen Endokrinologie und Diabetologie: Stoffwechsel und Hormone Angiologie: Gefäßsystem Rheumatologie: Stütz und Bindegewebe Immunologie: Immunsystem  

Facharzt Innere Medizin Gehalt: Als Einsteiger und mit Berufserfahrung

Das Gehalt eines Mediziners steigt mit der Facharztausbildung. Für kommunale Krankenhäuser gilt der Tarifvertrag TV Ärzte VCA, für Universitätskliniken der Tarifvertrag TV Ärzte TdL. Darüber hinaus gibt es Tarifverträge von privaten Klinikkonzernen. Ein Facharzt im TV-Ärzte TdL startet im ersten Jahr mit Stufe 1 und 6.265,29 € pro Monat. Im 13. Jahr erreicht er die Stufe 6 mit derzeit tariflich geregelten 7.847,64 €. Bei den kommunalen Krankenhäusern ist der Verdienst geringfügig niedriger.  

Ein Facharzt mit eigener Praxis hat laut statistischem Bundesamt einen Reinertrag von durchschnittlich 282.000 € im Jahr.  

Besonders lukrativ war das Facharzt Innere Medizin Gehalt als Honorararzt oder Vertretungsarzt. Mit fertiger Ausbildung zum Facharzt konnte man mit einem Stundenlohn zwischen 100 bis 120 € rechnen. Zudem profitierte man während der Tätigkeit als Honorararzt von zahlreichen Benefits der Arbeitgeber und vielseitigen Einsatzbereichen. Aufgrund von Gesetzesänderungen ist die Arbeit als Honorararzt heute allerdings nicht mehr ohne Weiteres rechtskonform möglich.  

Mögliche Einsatzbereiche und Stellenangebote Facharzt für Innere Medizin  

Internisten gehören zu den gefragtesten Medizinern und dementsprechend weitverbreitet sind die möglichen Einsatzbereiche. Fachärzte für Innere Medizin sind unter anderem in folgenden Institutionen zu finden:  

  • Kliniken mit internistischen Abteilungen
  • Hausarztpraxis
  • Facharztpraxis
  • Kommunale Einrichtungen
  • Unternehmen
  • Behörden  

Zusätzliche Jobs als Facharzt für Innere Medizin bieten die geplanten Impfzentren in der Corona-Pandemie. Aktuell werden händeringend Mediziner gesucht, die die Impfung der deutschen Bevölkerung gegen Corona durchführen und betreuen.  

Moderne Arbeitsmodelle erleichtern den ärztlichen Berufsalltag für den Facharzt der Inneren Medizin  

Unterschiedliche Lebenssituationen verändern die Arbeitsbereitschaft im Job – diese Aussage gilt vor allem für medizinisches Personal, das in seinem Berufsalltag viel Stress und Belastung ausgesetzt ist. Dieses wünscht sich deshalb attraktive Arbeitszeitmodelle, die speziell für die Berufsgruppe der inneren Medizin ausgelegt sind. Ziel ist es sich als Mediziner somit je nach Modell eigenverantwortlich den Dienstplan zu gestalten und sich somit möglichst viel räumliche und zeitliche Flexibilität einräumen. Somit haben auch Internisten genügend Freiraum für Hobbys und Familie. Aber nicht nur die junge Generation an Ärzten profitiert von attraktiven Arbeitsmodellen. Mediziner ab 50 wollen häufig dem Stress des Jobs entfliehen, sich auch einmal um die eigene Gesundheit kümmern oder die Pflege eines nahen Angehörigen übernehmen.

Für Arbeitgeber bieten diese Arbeitsmodelle aber vor allem mehr organisatorischen Aufwand. Belohnt werden sie aber mit zufriedenen Angestellten mit weniger Fehlzeiten. Außerdem zeichnen sie sich durch das flexible Angebot als attraktiver Arbeitgeber aus und locken somit qualifizierte Ärzte für Festanstellungen an.

Vollzeitmodell:  

Wer Vollzeit als Facharzt in der Klinik arbeitet, fällt von den Arbeitszeiten theoretisch unter das Arbeitsschutzgesetz. Demnach darf ein Klinikarzt über das Jahr verteilt nicht mehr als durchschnittlich 48 Stunden pro Woche arbeiten. In dieser Arbeitszeit sind sowohl Überstunden als auch Ruhe- und Bereitschaftszeiten eingerechnet. In der Praxis müssen Ärzte bei Vertragsunterzeichnung häufig die sogenannte Opt-Out-Vereinbarung unterschreiben, um eine Anstellung zu bekommen. Somit sind die gesetzlichen Arbeitszeitregelungen aufgehoben und die Arbeitszeit überschreitet regelmäßig die gesetzlichen Regelungen. Ein Grund für viele Fachärzte, sich nach flexiblen Arbeitszeitmodellen umzusehen, um eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen.  

Teilzeitmodell:  

Neben einer generellen Arbeitszeitreduzierung bieten auch sogenannte Wunsch- oder Turnusarbeitszeiten eine Möglichkeit, auf die persönlichen Bedürfnisse und speziellen Lebenssituationen von Ärzten einzugehen. – Generelle Arbeitszeitreduzierung (nur vormittags) – Abwechselnd eine Woche arbeiten, eine Woche frei – Jobsharing  

Honorararzt Innere Medizin – Chance auf eine gute Work-Life-Balance  

Ein Honorararzt Innere Medizin ist ein Facharzt, der häufig in unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen zeitlich begrenzt oder zu Vertretungszwecken tätig ist und keiner Festanstellung unterliegt. Vor dem BSG- Urteil 2019, das möglicher Scheinselbstständigkeit vorbeugen soll, ist der Anteil der Ärzte auf Honorarbasis stetig gestiegen. Und das hat auch seinen guten Grund: Laut einer Mitgliederbefragung des Marburger Bundes fühlen sich mehr als 21 % der Mitglieder im Job stark überlastet. Hauptgrund ist der massive Arbeitsstress durch Überstunden und Nachtschichten, die mit einer erheblichen gesundheitlichen Belastung der Ärzteschaft einhergeht. Die personelle Situation in den Kliniken, fehlende Pausen während der Arbeitszeit und zu wenig privater Raum für Regeneration verschärfen zusätzlich die Situation.  

Ausweg aus dieser Belastungssituation ist die Tätigkeit als Honorararzt in einer Arbeitnehmerüberlassung, bei der Sie von der Flexibilität und der lukrativen Vergütung profitieren. Anders als bei einer Klinikanstellung, ist die Tätigkeit als Honorararzt durch einen Personaldienstleister weiterhin rechtskonform und eine gute Möglichkeit von den damit verbundenen Vorteilen zu profitieren. Schließen Sie auf Wunsch Nachtschichten aus, wählen Sie aus einer Vielzahl unterschiedlicher Stellenangebote und nutzen Sie die attraktivsten Arbeitszeitmodelle, um Ihre ganz persönliche Work-Life-Balance zu verbessern.  

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